CLEMENS-HÄRLE-BRAUQUALITÄT

Im Gärkeller:
Acht Tage bei acht Grad

 
Waren Sie schon mal in einem Gärkeller, mit all den Gerüchen und den kalten Temperaturen?  

Hier wird das Bier zum „geistigen Getränk“. Der in der Bierwürze enthaltene Malzzucker wird zu Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Verantwortlich dafür ist die Hefe, die kurz vor der Gärung der Würze zugesetzt wird.  

Der Verlauf der Gärung hat grossen Einfluß auf die spätere Qualität des Bieres. Im Gärkeller entscheidet sich, ob und wie sich die Geschmacksaromen der einzelnen Biertypen entwickeln.  

Neben den richtigen Heferassen kommt es dabei vor allem auf folgendes an: die Gärtemperatur und die Zeit. Bei niedrigen Temperaturen – also bei etwa sieben Grad Celsius – entstehen bei untergärigen Bieren die idealen Geschmackskomponenten. Deshalb halten wir konsequent an den klassisch-kalten Gärverfahren fest. Allerdings: die Hauptgärung dauert bei diesen niedrigen Celsius-Graden immerhin etwa sieben bis acht Tage.  

Es ginge auch schneller – bei höheren Temperaturen. Was bei vielen Industriebrauereien der Fall ist, da sich damit Kosten sparen lassen. Ein Weg, der mit unserem Qualitätsverständnis jedoch nicht vereinbar ist.  

Unsere obergärigen Biere – also Härle’s Feine Weisse und Härle’s Dunkle Weisse – vergären in offenen Bottichen. Während der Gärung schwappt die überschüssige Hefe in spezielle Behältnisse. Die offene Gärung ist ideal für’s Aroma und für den Geschmack. Deshalb sind wir uns sicher: die einzigartige Qualität unserer Weissbiere rechtfertigt den hohen Aufwand, den eine offene Gärführung zwangsläufig mit sich bringt.  

 
Die Weizenbiersaison ist eröffnet! Vorgestern Abend haben sieben Brauer und eine Brauerin...